Etiketten – mehr als ein Stück Papier

Was verbindet man mit dem Wort Etiketten? Was sind die ersten Gedanken? Eigentlich nicht sehr viel außer Kennzeichnung von verschiedenen Dingen wie  Lebensmittel z.B. Kleidungstücken, Pharmaprodukte und viele mehr. Aber hinter einem Etikett verbirgt sich so viel mehr als nur ein Stück Papier.

Etiketten sind richtige High-End Produkte geworden, die man mit extra Maschinen und speziellen Papier fertigt. Es müssen sehr viele Faktoren berücksichtigt werden, die man auf dem ersten Blick nicht wahrnehmen kann. Die Etiketten müssen z.B.  Witterungseinflüssen, öligem Untergrund oder einer Tiefkühlumgebung standhalten. Es stellen sich hier einige Fragen. Braucht man die Etiketten auf Rolle, Bogen oder Leporello gefaltet? Will man die Etiketten blanko, selbstklebend  oder bedruckt? Aus welchem Material sollen sie sein? Papier, Karton oder spezielles Folienmaterial? Folienbasierte Materialien bieten eine höhere  Beständigkeit  gegen Wasser, Öl und Chemikalien als Papiere. Anpassungsfähigkeit verändern sich je nach Material, ebenfalls die Hitzebeständigkeit. Folien werden u. a. zum Etikettieren von Getränken, Körperpflegeprodukten und Verbraucherelektronik sowie für Schilder verwendet. Papiere wie z.B. das A4-Papier werden vorwiegend für folgende Anwendungsbereiche genutzt:

  • Büroetiketten (Adressaufkleber und Versandetiketten)
  • Informationsetiketten für kleine Büros
    und den Heimbedarf
  • Transport- und Logistik-Etiketten (Transportetiketten)
  • Produktkennzeichnung

Und das war noch lange nicht alles!

Denn es gibt verschiedene Drucker, die für unterschiedliche Etiketten sind.

So sind z.B.  Thermotransferdrucker für langlebige Etiketten, bei denen man die Schrift auch nach über fünf Jahren noch ordentlich lesen kann.  Dann gibt es Etikettendrucker die als hoch wirtschaftlich angepriesen werden, da sie auf ein hohes monatliches Druckvolumen ausgelegt sind und vielseitig eingesetzt werden können.

Auf die Etiketten werden meistens Barcodes aufgedruckt. Hier muss man zwischen 1D-Barcodes und 2D-Barcodes unterscheiden. Der Unterschied zwischen 1D und 2D-Barcodes ist, dass die Daten nicht nur in einer Richtung (eindimensional) codiert werden, sondern in Form einer Fläche über zwei Dimensionen.  Davon leitet sich auch der Name ab. Der Vorteil eines 2D-Barcodes ist eine höhere Dichte an Informationen, die sich pro Fläche unterbringen lässt.