Reifenetiketten – Die Etiketten mit dem besonderen Kleber

Reifenetiketten sind Etiketten, die hauptsächlich auf Reifen angebracht werden. Am häufigsten geschieht dies in der Automobilbranche. Was aber an diesen Reifenetiketten so besonders ist und in welchen anderen Anwendungsgebieten diese gebraucht werden können, erklärt der folgende Artikel.

ReifenetikettenIn Autowerkstätten geht es mind. 2-mal im Jahr drunter und drüber, denn die Reifen der Kunden müssen gewechselt werden. Das heißt, eingelagerte Winterreifen müssen wieder hervorgeholt werden und die Sommerreifen müssen wieder eingelagert werden. Dabei kann ein sehr großes Durcheinander entstehen, wenn die Reifen nicht richtig gekennzeichnet werden.

Reifenetiketten gibt es in verschiedenen Layouts, doch meistens enthalten sie die wichtigsten Daten zu Reifen und Kunden, wie z.B. das Kennzeichen, die Kundennummer, die Profiltiefe, die Laufrichtung und die Reifenposition. Diese Informationen dienen dann dazu, dass die Reifen nicht falsch angebracht werden oder man sogar zu den falschen Reifen greift. Reifenetiketten können ganz einfach mit Kugelschreiber beschriftet oder per Thermotransferverfahren mit einem Etikettendrucker bedruckt werden.

Nun die eigentliche Vorteile der Reifenetiketten. Sie bestehen aus einem sehr speziellen Material. Auf einigen Kunststoffen, wie z.B. auf Gummi (und daraus bestehen ja die Reifen) ist das Bekleben sehr schwierig, wenn nicht fast unmöglich. Wenn man normalen Kleber verwenden würde, würde dieser ausdünsten und das Etikett würde nicht mehr haften. Denn in Gummi und in vielen anderen elastischen Materialien sind sog. Weichmacher vorhanden. Diese greifen den Kleber und das Etikett an.

Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Methoden getestet, um einen Reifen zu bekleben. Man benutzte immer stärkere Kleber und bemerkte dann, dass dieser Kleber das Etikett angreift. Es vergilbte, wurde fleckig und man konnte die Aufschrift nicht mehr lesen.

Die Lösung für dieses Problem war Aluminium: man fügte eine zusätzliche Aluminium-Schicht zwischen dem Kleber und dem Etiketten Obermaterial ein. Diese Schicht gewährleistet, dass das Etikett nicht von dem starken Kleber angegriffen wird. So hat man ein beständiges Etikett, das dauerhaft lesbar ist und sogar am Reifen haftet.

Der Name Reifenetiketten kommt daher, weil es die hauptsächliche Anwendung der Etiketten ist. Man kann diese super starken Etiketten jedoch auch für andere Anwendungen verwenden, denn sie haften zusätzlich sehr gut auf rauen oder staubigen Untergründen. In Sägewerken finden Reifenetiketten ebenfalls ihre Anwendung, denn sie kleben auf Holz und Holzpaletten ebenfalls genauso gut wie auf Gummi. Sogar auf Beton und auf mehligen Säcken kann man sie anbringen.

Bei etimark sind die Reifenetiketten für Werkstätten und Autohäuser stets als Lagerware erhältlich. Die etimark Reifenetiketten gibt es ab einer Größe von 500 Etiketten pro Rolle. Sie sind blanko oder mit 4 verschiedenen Vordrucken erhältlich, welche die eindeutige Kennzeichnung von Reifen gewährleisten.

Alles in allem sind Reifenetiketten sehr nützlich. Man kann sie auf Untergründen befestigen, auf denen erfahrungsgemäß kein Etikett halten würde und somit Produkte sicher und einwandfrei kennzeichnen.

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