Über die Ausbildung zum Industriekaufmann bei etimark

etimark bildet verschiedene Berufe aus – einer davon ist der Beruf Industriekaufmann /  Industriekauffrau. Wie genau die Ausbildung abläuft und was an etimark als Ausbildungsbetrieb besonders ist, erfahrt Ihr in diesem Azubiinterview.

etimanZur Person:

Name:                             Timm Schaffhauser
Alter:                                27
Ausbildungsjahr:              2.

Wie bist du auf diesen Ausbildungsberuf gekommen?

Ich habe vor der Ausbildung vier Semester Maschinenbau studiert. Ich merkte dann dass ich lieber etwas in kaufmännischer Richtung machen wollte, wobei ein Studiengangwechsel aus finanziellen Gründen nicht in Frage kam. Deshalb entschloss ich mich für eine kaufmännische Berufsausbildung.

Ich habe mich für die Ausbildung zum Industriekaufmann entschieden, weil ich gerne in einem produzierenden Unternehmen arbeiten wollte, wo ich einiges aus dem Studium mitnehmen konnte.

Außerdem gilt die Ausbildung zum Industriekaufmann als eine der besten bzw. umfangreichsten unter den kaufmännischen Ausbildungsberufen und man kann danach in vielen Bereichen arbeiten.

Was hat dir an etimark beim Vorstellungsgespräch sofort gefallen bzw. warum hast du dich für etimark als Arbeitgeber entschieden?

Besonders gefallen haben mir der freundliche Kontakt mit meinem Ansprechpartner und das gute Betriebsklima. Ich hatte sofort einen guten Eindruck und dachte auch, dass ich mich hier gut einbringen und weiterentwickeln kann.

Was sind deine Aufgaben in der Ausbildung?

In der Ausbildung als Industriekaufmann durchläuft man in der Regel alle Abteilungen, um überall einen Einblick zu bekommen und die gesamten Abläufe im Unternehmen zu verstehen.

Auch bei etimark durchlaufe ich alle Abteilungen, dazu gehören Vertrieb, Buchhaltung, Einkauf, Produktion, Lager, Software, Marketing, Technik und Auftragssachbearbeitung. In den Abteilungen arbeite ich aktiv mit und übernehme eigene Aufgaben. Besonders zu erwähnen ist, das es bei etimark keinen festgelegten Zeitplan gibt, sondern das dieser je nach Fähigkeiten und Interessen des Azubis individuell angepasst werden kann, d.h. das man, wenn man es möchte, in bestimmten Abteilungen länger bleiben kann und bekommt somit einen tieferen Einblick.

Wie lange dauert deine Ausbildung und wie oft musst du in die Berufsschule?

Grundsätzlich dauert die Ausbildung zum Industriekaufmann drei Jahre, bei Vorkenntnissen oder guten Leistungen kann man die Abschlussprüfung jedoch vorziehen.

Meine Ausbildung konnte ich Aufgrund meiner Vorkenntnisse schon im Vorfeld auf zwei Jahre verkürzen.

Berufsschulunterricht findet zweimal die Woche in der BSG Bad Nauheim statt. Hier wird das theoretische Wissen vermittelt und man wird auf die Prüfungen vorbereitet.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Bei der Arbeitszeit habe ich, wie alle anderen Mitarbeiter im Büro auch, Gleitzeit. Wir haben eine Kernarbeitszeit von 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Anfangen kann ich morgens zwischen 07:00 Uhr und 08:30 Uhr. Die Wochenarbeitszeit beträgt 40 Stunden.

Bist du bis jetzt zufrieden mit der Ausbildung? Was gefällt dir gut?

Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Ausbildung. Ich habe schon viele Abteilungen durchlaufen und auch schon vieles über das Unternehmen und die Etikettenbranche gelernt. Besonders gut gefällt mir, dass man in den Abteilungen schon früh aktiv und selbstständig mitarbeitet und mir auch teilweise schon sehr früh verantwortungsvolle Tätigkeiten anvertraut werden.

Sind deine Kollegen hilfsbereit / wie ist das Betriebsklima?

Das Betriebsklima ist hier sehr gut. Die Kollegen stehen mir immer mit Rat und Tat zur Seite und versuchen stets, mir viel Wissen über ihren Aufgabenbereich zu vermitteln. Außerdem wird man hier nicht als Azubi behandelt sondern fühlt sich direkt als vollwertiger Mitarbeiter.

Welche Eigenschaften sollte man deiner Meinung nach für die Ausbildung mitbringen?

Man sollte grundsätzlich organisiert und sorgfältig arbeiten. Kommunikationsstärke ist ebenfalls wichtig, besonders im Umgang mit Kunden, sowohl am Telefon als auch schriftlich. Computerkenntnisse sollten auch vorhanden sein, da der größte Teil der Arbeit am PC erledigt wird. Mathe ist besonders in der Berufsschule von Bedeutung, aber auch für den normalen Arbeitsalltag ist es von Vorteil wenn man ein gutes Zahlenverständnis hat. Wichtig ist auch, dass man auch in stressigen Situationen oder kurz vor Feierabend immer noch konzentriert arbeiten kann. Die Aufgaben sollten immer gewissenhaft erledigt werden. Natürlich sollte man auch ein gewisses Interesse an betriebswirtschaftlichen Abläufen haben.

Allgemeine Informationen über den Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau findet ihr auf unserer Homepage.